Donnerstag, 15. Mai 2008

Neuzugänge

in der

Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek (Judaica)

der Israeltischen Kultusgemeinde Konstanz K.d.ö.R.

http://www.bsz-bw.de/eu/blochbib/

(Auswahl):

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST)

60 Jahre nach dem Holocaust, 40 Jahre Deutsch-Israelische Beziehungen, 15 Jahre Zuwanderung:

Sammlung von fotokopierten Zeitungsartikeln (aus: "Stern", "Spiegel", "Jüdische Allgemeinde", "Süddeutsche Zeitung" u.a.), [zusammengestellt von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) für den ZWST-Jugendkongress

W 1499

Brumlik, Micha

Judentum – Was stimmt?

W 1500

Foerster, F. W.

Die jüdische Frage – Vom Mysterium Israels

W 1501

Kozodoj, Rut

Evrejskie Pradniki

(Jüd. Feste)

W 1502

Wouk, Hermann

Sto B’o’g moi (Dies ist mein G’tt)

W 1503

Gordon, Jehuda

Idi k svoim! Obrascenie k Evrejam (Geh zu den Deinen! Rückkehr zu den Juden)

W 1505

Steinsaltz, Adin

Sad k sebe (Der Schritt zum Selbst. Gespräche mit dem Rabbiner)

W 1506

Murmelstein, Benjamin

Geschichte der Juden – Des Volkes Weltwandern

W 1513

Hegau-Geschichtsverein

Jüdische Kultur im Hegau und am See

W 1514

Hahn, Joachim (Hrsg.)

Synagogen in Baden-Württemberg (2 Bd.)

W 1515 a

W 1515 b

Weigl, Josef

Das Judentum – Eine volkstümliche Darstellung

W 1519

Freimann, Aron

Hebr. Bibliographie, Jahrg. X (1906)

W 1520

Theilhaber, Felix A.

Juden in der deutschen Forschung und Technik (1931)

W 1521

Sobol, Joshua

Ghetto: Schauspiel in 3 Akten; mit Dokumenten und Beiträgen zur zeitgeschichtlichen Auseinandersetzung

W 1524

Friedmann, Aron

Der synagogale Gesang

W 1525

Kitzmann, Stefan

Gegen das Vergessen – Denkmäler für die Opfer des Nationalsozialismus in Konstanz

W 1526

Morabito, Sergio

La Juive – Die Jüdin. Programmbuch zur Inszenierung von Jossi Wieler / Staatsoper Stuttgart 2008

W 1528

Seiffert, Hans-Hermann

Entrechtet - verschleppt – ermordet: Der Weg der Konstanzer Jüdin Johanna Hammel in die Gaskammer von Ausschwitz-Birkenau

Bi 667

Botschaft des Staates Israel

Israel in Bild und Text (60 Jahre Israel 1948-2008)

Bi 669

Maaß, Hans (Red.)

Wer nicht an wunder glaubt, ist kein Realist: 60 Jahre Staat Israel

Bi 671

Kochav, Sarah

Israel – Das Heilige Land (Bildband)

Bi 673

Jacoba Hilla und Max Moshe

Nächstes Jahr in Jerusalem (Bildband)

Bi 674

Kroyanker, David

Die Architektur Jerusalems

Bi 675

Roth, Philip

Lucy Nelson oder Die Moral (Roman)

Be 738

Janke, Jutta (Hrsg.)

Von armen Schnorrern und weisen Rabbis – Witze, Anekdoten und Sprüche

Be 742

D-78462 Konstanz · Sigismundstrasse 19 · 1. Stock (linker Lift)

Öffnungszeiten in der Regel jeden 1. und 3. Montag im Monat von 16 bis 18 Uhr

(ausgenommen jüdische, gesetzliche oder regionale Feiertage)

Änderungen vorbehalten

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Montag, 7. April 2008

KONSTANZ

Sonntag, 11. Mai 2008, um 14.00 Uhr, Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal

60 Jahre Israel

Festkonzert mit „Druschba – Chaverut“

Männerchor der Israelitischen Kultusgemeinde München

Chorleiterin: Tamara Oumanskaia

Musikalische Begleitung: Igor Bruskin

Moderation: Tamar Stock-Burger und

Ilja Oumanski

Deutsche, hebräische, jiddische und russische Lieder –

Eine musikalische Reise durch vieler Herren Länder

Veranstalter:

Israelitische Kultusgemeinde Konstanz K.d.ö.R.

Am 8. Mai 2008 jährt sich zum 60. Male der Unabhängigkeitstag des Staates Israel. Die Israelitische Kultusgemeinde Konstanz K.d.ö.R. wird die Staatsgründung – für Juden in aller Welt ein wichtiges Datum - am Sonntag, dem 11. Mai, um 14.00 Uhr im Wolkensteinsaal des Kulturzentrums mit einem öffentlichen Festkonzert des Männerchors „Druschba –Chaverut“ aus München feiern.

Der Chor „Druschba“ der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern wurde im Jahr 2000 gegründet. Seit 2002 hat die Chorleiterin und Dirigentin Tamara Oumanskaia die Führung der Truppe. Die Mitglieder des Chores sind ausschließlich jüdische Zuwanderer. Gegenwärtig zählt der Chor 27 Personen.

Mittlerweile bietet die Truppe den Zuhörern ein zweistündiges Programm mit Werken in Hebräisch, Jiddisch, Russisch, Englisch, Italienisch und Deutsch. Auf den Konzerten erklingen Lieder verschiedener Genres: Opernchöre, Volkslieder, Gebete und Romanzen. Für die Begleitung am Klavier ist der nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland (Österreich, Griechenland, Kroatien, Tschechien und Russland) bekannte Pianist Igor Bruskin zuständig.

Die Erfolgsgeschichte des Männerchors „Druschba - Chaverut“ (was auf Russisch beziehungsweise Hebräisch Freundschaft bedeutet) ist ein gelungenes Integrationsprojekt der Israelitischen Kultusgemeinde München. Die Zahl der Auftritte des Chors quer durch die Bundesrepublik nimmt stetig zu. „Druschba“ wird die Liebhaber gehobener Volkskunst auf eine musikalische Reise durch vieler Herren Länder mitnehmen und wie in zahlreichen anderen Städten auch das Publikum in Konstanz begeistern.

SÜDKURIER KONSTANZ

01.04.2008

Für Rabbiner und alle anderen Bürger

VON CLAUDIA RINDT

"Drehen Sie sich um, Frau Lot!", der Bestseller des israelischen Satirikers Ephraim Kishon, steht hier ebenso im Regal wie der Talmud auf Deutsch und Hebräisch, das bedeutendste Schriftwerk des Judentums. Die "Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek" der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz umfasst rund 3300 Bücher, die von jüdischen Autoren oder zu jüdischen Themen geschrieben wurden. Vor über 25 Jahren wurde die einzige öffentliche jüdische Bücherei in der Region eröffnet.

Thomas Uhrmann ist der gute Geist der Bibliothek. Sie ist in einem Raum des Hochhauses in der Sigismundstraße 19 untergebracht. Vor 13 Jahren übernahm Uhrmann die Leitung der Bücherei, die der Konstanzer Historiker und Philosoph Erich Bloch zusammen mit Else Levi-Mühsam, Tochter des Schriftstellers Paul Mühsam, aufgebaut hatte. Den finanziellen Grundstock steuerte der Schriftsteller Alfred Lebenheim bei. Ziel der Gründer war es, die Verständigung zwischen Juden und Nichtjuden zu verbessern. Jedermann sollte Zugang zu den Büchern haben, die Auskunft über Judentum und jüdisches Leben geben. Auch heute steht die Bibliothek jedem offen.

Wer Fragen zum Judentum hat, bekommt Antworten, durch die Literatur, aber auch durch persönliche Ausführungen von Thomas Uhrmann. "Es ist viel Nichtwissen da und die Schwellenängste sind hoch", stellt er fest. Er arbeitet daran, sie abzubauen. Die Bibliothek nutzen der Rabbiner der Kultusgemeinde, Usi Teitelbaum, wenn er auf Hebräisch Kommentare zu den über 600 Ge- und Verboten im Judentum liest, aber auch Schüler, wenn sie zum Holocaust forschen, oder Bürger die sich über die Alltagsgeschichte Israels informieren wollen. Jedes Buch der Bibliothek ist im Internet-Katalog des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes recherchierbar, dafür hat Thomas Uhrmann gesorgt, ein Bücherei-Profi. Er arbeitet im Hauptberuf beim Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg. Dort wurde die jüdische Büchersammlung katalogisiert. Das Rechercheangebot über Internet wird offensichtlich rege genutzt. Für den Monat Januar registrierte Uhrmann über 300 Zugriffe. Auch wenn der Bücherbestand weltweit abrufbar ist, in Fernleihe gibt der Bibliotheksleiter keine Exemplare heraus. Der Verwaltungs- und Kostenaufwand wären zu groß.

1000 Bände in 13 Jahren

In den 13 Jahren, in denen Uhrmann die jüdische Bibliothek leitet, seien rund 1000 Bände hinzugekommen, sagt der Leiter. Er träumt von einer vollständige Sammlung israelischer Literatur. Und auch Raritäten sind willkommen: "Wenn uns einer Harry Potter auf Hebräisch schenkt, dann würde ich den sofort nehmen." Die Bibliothek ist im Wesentlichen auf Schenkungen angewiesen. In fünf Ordnern hat Uhrmann viele Schriftstücke zur Geschichte der Bibliothek aufbewahrt, darunter Korrespondenz, aber auch handgeschriebene Blätter, mit denen Else Levi-Mühsam in der Anfangszeit für die Bibliothek warb. Dank Computerlayout sind die Informationsblätter inzwischen dekorativ und einladend gestaltet. Uhrmann liegt viel daran, dass die Bibliothek rege genutzt wird.

Öffnungszeiten:

Die Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde ist jeden ersten und dritten Montag im Monat von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Sie ist im ersten Stock des Hochhauses in der Sigismundstraße 19 untergebracht. Titel aus dem Bücherbestand sind im Internet recherchierbar unter:

http://swb.bsz-bw.de/DB=2.1/

oder im Regionalkatalog:

http://swb.bsz-bw.de/DB=2.203/

Dienstag, 12. Februar 2008

Jossif Gofenberg & Friends

(Berlin)

Klezmer-Konzert

KONSTANZ

Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal

Sonntag, 23. März 2008, 19.30 Uhr (Eintritt frei)


Veranstalter: Israelitische Kultusgemeinde K.d.ö.R.

mit freundlicher Unterstützung durch den Zentralrat der Juden in Deutschland

Dienstag, 22. Januar 2008

SÜDKURIER KONSTANZ

19.01.2008

Konstanz

Grundstein für jüdisches Tauchbad

VON CLAUDIA RINDT

Erstmals seit dem Mittelalter sollen Juden in Konstanz wieder ein Tauchbad für die rituelle Reinigung nutzen können. Im Hof neben der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde in der Sigismundstraße wurde gestern der Grundstein für den Bau einer Mikwe gelegt.

Konstanz - Eine etwa fünf Meter tiefe Baugrube unter einem blauen Davidstern, so zeigte sich gestern neben dem Restaurant Suppengrün der Platz, auf dem das jüdische Ritualbad entstehen soll. Für den Bau hat die Israelitische Kultusgemeinde nach eigenen Angaben einen Experten aus Israel beigezogen, den Rabbiner Meir Posen. Er wacht darüber, dass das Bad den Vorschriften entsprechend koscher gebaut wird, sich also für die rituelle Reinigung eignet.

Es ist beispielsweise verboten, ein kostengünstiges Fertigbetonteil als Becken zu verwenden oder Wasser heranzupumpen. Für das Bad eignet sich dagegen direkt der Natur entnommenes Wasser, also etwa Grund-, Quell- oder Regenwasser. In Konstanz haben sich die Spezialisten für eine Kombination aus Grund- und Regenwasser entschieden. Vorausgegangen waren Tiefenbohrungen. Vom Bad soll es einen direkten Zugang zur Synagoge geben. Die Konstanzer Familie Nissenbaum und die Nissenbaum-Stiftung wollen für die geschätzten Baukosten von rund 300000 Euro aufkommen, ebenso für die laufenden Kosten.

Benjamin Nissenbaum, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde, zeigte sich bei der Grundsteinlegung erleichtert, dass die technischen Probleme dank der Unterstützung des Experten aus Israel gelöst wurden. Schon Vater Sigmund Nissenbaum habe eine Mikwe in Konstanz geplant, sei aber an technischen Schwierigkeiten gescheitert. Er freue sich, nun die Arbeit des Vaters fortsetzen zu können. Sigmund Nissenbaum hatte sich nach dem Krieg für den Wiederaufbau der jüdischen Gemeinde in Konstanz und den Erhalt jüdischer Friedhöfe sowie Kulturdenkmale in Polen eingesetzt. Er gründete zu diesem Zweck in Warschau eine Stiftung. Seit Ende der 80er-Jahre existiert auch ein deutscher Ableger. Ziel der Familie sei es, jüdische Traditionen zu erhalten, zu leben und weiterzuführen, stellte Benjamin Nissenbaum fest. Zur Grundsteinlegung füllten die Brüder Benjamin und Gideon Nissenbaum sowie Rabbiner Usi Teitelbaum eine Metallbox, die in den Grund der Baustelle eingelassen wurde. Unter anderem enthält sie eine hebräische Widmung auf Pergamentpapier, auf der alle Teilnehmer der Feier unterschrieben, eine Gedenkmünze der Stiftung, eine Münze aus Israel, ein Buch mit dem wichtigsten jüdischen Gebet und eine Ausgabe der lokalen Zeitung.

Gideon Nissenbaum sagte im Rahmen der Feier, er rechne nun auch mit einem Durchbruch für den geplanten Neubau der Synagoge in diesem Jahr. Wegen juristischer Auseinandersetzungen mit der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden liegt der geplante Neubau in der Sigismundstraße, etwa 300 Meter entfernt von der Baustelle für das Bad, seit Jahren auf Eis.

Montag, 10. Dezember 2007

Chanukkafest bringt Leben ins Konstanzer Kulturzentrum am Münster

Höhepunkt des Abends:
Lichterzünden der Kinder mit Vorstand Benjamin Nissenbaum & Rabbiner Teitelbaum


Davor sind über 300 Konstanzer der Einladung zur Chanukkafeier der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz gefolgt.


Für das schöne Rahmenprogramm sorgte die Klezmergruppe Schtetele.
Traditionelle Jiddische Lieder und Latkes machten Stimmung.





Freitag, 9. November 2007

KONSTANZ

Sonntag, 9. Dezember 2007, 15:00 Uhr

Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster

Israelitische Kultusgemeinde Konstanz K.d.ö.R./ Zentralrat der Juden in Deutschland:

Chanukkafest mit der Klezmergruppe „Schtetele“

Die Israelitische Kultusgemeinde Konstanz in Zusammenarbeit mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland lädt die Bevölkerung am Sonntag, 9. Dezember, um 15.00 Uhr in den Wolkensteinsaal des Kulturzentrums am Münster ein, um gemeinsam das Chanukkafest zu feiern. Mit dabei sein wird die Klezmergruppe „Schtetele“, die ein abwechslungsreiches Programm mit traditionellen jiddischen Liedern, deren Ursprünge bis ins 15. Jahrhundert zurück reichen, darbieten wird.

Die Gruppe „Schtetele“ ist aus der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg hervorgegangen. Ihr russischstämmiger Sänger Marian Abramovitsch stellte eine Gruppe von Musikern zusammen, die jüdische Musik von Kindheit an kennen. Mit künstlerischem Können und vor allem mit Herz erfreuen sie sich auch ausserhalb der Augsburger Gemeinde grosser Beliebtheit.

Jiddische Lieder sind das Vermächtnis einer Kultur, die durch die Verbrechen des vorigen Jahrhunderts fast vollständig ausgelöscht wurde. „Schtetele“ hat sich zum Ziel gesetzt, diese wunderschönen Lieder zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.


Chanukka, das achttägige Lichterfest, erinnert an den Sieg der Makkabäer unter Jehuda Makkabi über die hellenistischen Unterdrücker im heiligen Land des Jahres 165 v.u.Z. Der geschändete Tempel in Jerusalem konnte wieder geweiht werden, doch fand man nur eine kleine Menge koscheres Öl vor, die reichte, um den Leuchter im Tempel für einen Tag zu zünden. Durch ein Wunder aber brannten die Lichter acht Tage. So fügen die Juden jeden Abend am Chanukkaleuchter ein weiteres Licht hinzu, bis am letzten Tag des Festes alle acht Lichter der „Chanukkia“ brennen. Im Wolkensteinsaal wird man gemeinsam mit den Besuchern das sechste Licht zünden und kann die für Chanukka tradtionellen, in Öl gebackenen Latkes (Kartoffelpuffer), Sufganjot (Berliner) und andere Spezialitäten probieren.

Der Eintritt ist frei.